Ein Teil der auf dieser Website verwendeten Abbildungen wurde mit Unterstützung generativer KI erstellt. Weitere Bilder stammen aus eigenem Bestand bzw. aus entsprechend lizenzierten Bildquellen.

Ein Teil der auf dieser Website verwendeten Abbildungen wurde mit Unterstützung generativer KI erstellt. Weitere Bilder stammen aus eigenem Bestand bzw. aus entsprechend lizenzierten Bildquellen.

Osteopathie

„Osteo“ bedeutet Knochen, „pathos“ Leiden. Osteopathie beschäftigt sich jedoch nicht nur mit den Knochen, sondern betrachtet den Menschen als Ganzes. Körperliche Strukturen und Funktionen stehen miteinander in Verbindung und können sich gegenseitig beeinflussen.

Osteopathie ist eine manuelle Diagnose- und Behandlungsmethode.

Mit den Händen werden Spannungen, Bewegungseinschränkungen und funktionelle Zusammenhänge ertastet und behandelt. Ziel ist es, Beweglichkeit zu verbessern, Belastungen auszugleichen und den Körper in seiner eigenen Regulation zu unterstützen.

Die drei Bereiche der Osteopathie

In der Osteopathie werden traditionell drei miteinander verbundene Bereiche unterschieden:

  • Parietale Osteopathie
    Sie beschäftigt sich vor allem mit dem Bewegungsapparat – also mit Muskeln, Gelenken, Faszien, Sehnen und Bändern. Im Mittelpunkt stehen beispielsweise Bewegungseinschränkungen, muskuläre Spannungen und funktionelle Beschwerden des Bewegungsapparates.

  • Viszerale Osteopathie
    Hier stehen die inneren Organe und ihre umgebenden Strukturen im Mittelpunkt. Betrachtet werden unter anderem ihre Beweglichkeit, ihre Aufhängungen sowie ihre Verbindungen zu Faszien, Gefäßen und benachbarten Körperregionen.

  • Craniosacrale Osteopathie
    Dieser Bereich bezieht Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein und die dazugehörigen Gewebe mit ein. Dabei werden sehr feine Spannungs- und Bewegungsmuster wahrgenommen und behandelt.

Diese drei Bereiche werden nicht als voneinander getrennte Verfahren verstanden.

Je nach Beschwerdebild und Befund können Aspekte aus allen drei Bereichen in eine osteopathische Behandlung einbezogen werden.

Die Osteopathie wurde im 19. Jahrhundert von Andrew Taylor Still entwickelt und wird heute international angewendet. Ein grundlegender Gedanke ist, dass der Körper eine funktionelle Einheit bildet. Veränderungen in einem Bereich können deshalb Auswirkungen auf andere Strukturen und Funktionen haben.

Eine wichtige Rolle spielen dabei unter anderem der Bewegungsapparat, das Nervensystem, das Gefäßsystem und das Lymphsystem. Spannungen, Bewegungseinschränkungen oder funktionelle Störungen können das Zusammenspiel dieser Systeme beeinflussen.

In der osteopathischen Behandlung wird mit den Händen gearbeitet und auf Spannung, Beweglichkeit und Reaktionen des Gewebes geachtet. Ziel ist es, funktionelle Zusammenhänge zu erkennen und den Körper in seiner eigenen Regulation zu unterstützen.