F: Was kostet eine Behandlung?

A: Darauf gibt es keine einfache Antwort und leider auch keine Preisliste. Es kommt immer darauf an, was Ihnen fehlt und was die Erstdiagnose ergibt. Eine Erstdiagnose kostet 75,- Euro.

 

F: Ich habe wenig Zeit, kann ich Ihnen nicht schon am Telefon erzählen was mir fehlt. Dann können Sie doch sicher schon sagen was es kostet und was zu tun ist?

A: Sie möchten sicherlich genau wissen, was Ihnen fehlt und das geht leider nur mittels einer gründlichen ersten Untersuchung. Damit diese so gründlich wie möglich ist, kann sie nur persönlich und vor Ort erfolgen. Viele Symptome passen zu vielen verschiedenen Krankheiten, nach einer Beschreibung kann man unmöglich sagen was Ihnen fehlt. So könnten z.b. Rückenschmerzen entweder auf einen einfachen Muskelkater oder auf einen Bandscheibenvorfall hinweisen.

F: Kann Akupunktur bei meiner Krankheit helfen?

A: Die Antwort lautet im Prinzip ja, aber es kommt wie immer auf den Einzelfall an. Die Akupunktur wird seit tausenden von Jahren weiterentwickelt. Wir kennen heute über 300 „Krankheitsmuster“ in der Akupunktur. Der Therapeut braucht Zeit um das der Krankheit zugrundeliegende Muster zu erkennen. Oft überlappen sich mehrere Muster. Es ist wichtig, dass der Therapeut erkennt, was am Werke ist und Prioritäten setzt. Es geht um die richtige Reihenfolge bei der Behandlung der Muster. Deshalb ist eine gründliche Erstdiagnose so wichtig.

F: Tut Akupunktur weh?

A: Es ist verständlich, dass viele Menschen Bedenken haben, wenn es um Nadeln geht. Akupunkturnadeln verursachen minimale bis gar keine Schmerzen. Sie unterscheiden sich deutlich von den Injektionsnadeln wie sie z.B. in Arztpraxen zur Blutentnahme oder Impfung benutzt werden. Akkupunkturnadeln sind haarfein, steril und werden nur einmal benutzt. Nach dem Einstich berichten viele Patienten von einem leichten Kribbeln, Wärmeempfinden oder einem Schweregefühl aber selten über Schmerzen. Viele empfinden ein tiefes Gefühl der Entspannung oder berichten über mehr Schwung nach einer Behandlung. Manchmal dauert es mehrere Stunden bis sich ein positiver Effekt bemerkbar macht.

F: Wie läuft eine Akupunkturbehandlung normalerweise ab?

A: Die Anzahl der nötigen Sitzungen hängt von der Heftigkeit und Dauer der Erkrankung ab sowie von der Stärke und Konstitution des Patienten. Im Allgemeinen brauchen akute Erkrankungen weniger Sitzungen als chronische Erkrankungen. Die meisten Patienten fühlen aber relativ schnell positive Veränderungen. Wöchentliche Behandlungen sind die Regel, bei akuten Fällen kann zu Beginn auch eine zwei bis dreimalige Behandlung pro Woche angemessen sein. Akupunktur hat einen sich selbst verstärkenden Effekt. Wenn sich die Symptome bessern und eine allgemeine Harmonisierung eingestellt hat, können die Sitzungen auch auf einmal im Monat oder einmal im Quartal zurückgenommen werden. Nach Ihrem ersten Besuch werde ich die notwendige Anzahl von Sitzungen mit Ihnen besprechen.

F: Was wird bei Osteopathie eigentlich behandelt?

A: Eine osteopathische Behandlung ist sicher, sanft und effektiv. Osteopathen konzentrieren sich hauptsächlich auf Muskeln und Bänder. Die angewandten Techniken sollen Schmerzen behandeln und Störungen innerhalb des gesamten Körpers beseitigen.

F: Was kann man erwarten, wenn man zu einem Osteopathen kommt?

A: Ich möchte Ihren Erfolg. Deshalb nehme ich mir die Zeit, die wir brauchen. Ich höre Ihnen zu und versuche mir ein umfassendes Bild zu machen. Bei Ihrem Besuch geht es um Sie! Die eingesetzten Techniken sind sicher, sanft und effektiv. Wenn ich den Eindruck habe, eine Osteopathische Behandlung ist in Ihrem Falle nicht angebracht, werde ich Ihnen das mitteilen und wir werden gemeinsam Alternativen finden. Oder den osteopathischen Ansatz mit anderen Therapien kombinieren.

F: Wird bei der Osteopathie immer etwas eingerenkt oder bewegt?

A: Die Antwort ist: Manchmal ja. Manchmal auch gar nicht. Speziell wenn ein Patient es nicht wünscht oder eine Manipulation an bestimmten Stellen keinen Sinn macht. Die Osteopathische Ausbildung verwendet viel Zeit auf die Frage wann man eine Technik NICHT anwendet. Griffe sind nicht die einzigen Dinge, die einem Therapeuten zur Verfügung stehen. Ich persönlich richte mich danach, was der Patient wirklich benötigt.

F: Tut Osteopathie weh oder ist sie gefährlich?

A: Nicht, wenn die Anwendung von einem qualifizierten und sensiblen Therapeuten durchgeführt wird. Ich glaube, dass die Behandlung nicht schmerzhaft sein soll. Manchmal lassen sich aber gewisse Unannehmlichkeiten nicht völlig ausschließen.

F: Wie viele Behandlungen sind bei der Osteopathie eigentlich nötig?

A: Darauf gibt es keine Standardantwort. Meiner Erfahrung nach ist das Beseitigen von akuten Schmerzen der vergleichsweise einfache Teil. Zu verstehen was die Schmerzen verursacht und weshalb sie auftreten ist viel wichtiger. Unglücklicherweise wird Osteopathie heutzutage gern als „schnelle Lösung“ für akute Schmerzen angesehen. Das ist grundsätzlich nicht falsch, aber Schmerztabletten sind auch eine „schnelle“ Lösung. Ich glaube, dass das Verstehen der Ursachen das Wichtigste ist. Was hat die Schmerzen ausgelöst (körperliche oder emotionale Ursachen oder beides). Viele Schmerzen resultieren aus einem Muster, dessen sich der Patient meist gar nicht bewusst ist. Manchmal sind die Probleme einfach und benötigen keine tiefe Analyse. Dann ist es nur wichtig den Schmerz zu beseitigen. Manchmal sind die Dinge komplizierter. Mir ist es wichtig, möglichst die Schmerzursache zu beseitigen, so dass die Lösung eine möglichst langfristige ist. Dazu gehört die Frage, welchen Einfluss physische, emotionale oder die ernährungsbedingte Faktoren haben. Zusammenfassend bedeutet das: Ein Patient kann nach ein oder zwei Behandlungen fertig sein oder auch mehr benötigen. Alles hängt von der Art und den Ursachen der Beschwerden ab.

F: Wird die Osteopathiebehandlung durch gesetzliche Krankenkassen übernommen?

A: Ja, es gibt zurzeit einige gesetzlichen Krankenkassen, die sagen, dass sie Kosten für Behandlungen durch Heilpraktiker übernehmen. Ich habe mich aber nach reiflicher Überlegung entschieden, nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen zusammenzuarbeiten.